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Tagungen und Konferenzen 2009

 


Tagung

Wandlungen der Industriemoderne.
Das letzte Drittel des 20. Jahrhunderts in epochenübergreifender Perspektive


Donnerstag 17. Dezember | Freitag 18. Dezember 2009
Seminarraum (Bibliotheksgebäude des ZZF)
Am Neuen Markt 9d, D-14467 Potsdam

Ziel der Tagung soll es sein, die Spezifik der Umbrüche der 1970er und 1980er Jahre vor dem Hintergrund der - je nach Ansicht - drei oder vier industriell-technischen Umwälzungen der letzten zwei Jahrhunderte herauszuarbeiten. Dazu soll ein epochenübergreifender Vergleich der Prozesse, Gestaltungsmöglichkeiten und Reaktionen auf diese Umwälzungen an Hand verschiedener Problemdimensionen gewagt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Deutschland, wenngleich europäische und transatlantische Vergleichsperspektiven miteingeschlossen sind.

Kontakt:
André Steiner
Email: asteiner@uni-potsdam.de
Tel: 0331-745101-30

 

 

 

Tagungsprogramm (PDF)


 

Tagung

»Rethinking Violence in Communist Dictatorships in East Central Europe«

 

Thursday the 22th of October  | Friday the 23th of October
Cluj-Napoca, Romania
Babes-Bolyai-University, King Ferdinand Hall, Faculty of History and Philosophy, Napoca Street, no. 11, 1st floor

Although coercion and open repression both by legal and physical means have had a privileged position in the studies of communist dictatorships so far, violence has been surprisingly rarely dealt with in terms of its broader social and cultural meaning. This colloquium sets out to fill in this gap by providing a perspective on practices, experiences and representations of violence in everyday life under socialism. Stressing the tension between violence, power, and legitimacy, such an approach should contribute to a better understanding of the decline of state socialism in East Central Europe. The conference is organised by the Babes-Bolyai-University of Cluj-Napoca, in cooperation with the research group ‘Sozialistische Diktatur als Sinnwelt’, a common project of the Centre for Contemporary History Potsdam and the Institute of Contemporary History Prague.

Programme



Tagung

»Opferbilder – Täterbilder«

Freitag 16. Oktober  | Samstag 17. Oktober | Sonntag 18. Oktober
Berlin Graduate School of Social Sciences,

Luisenstraße 56, 10117 Berlin



Die Nachwuchstagung „Opferbilder – Täterbilder“, richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden, die sich sowohl mit Prozessen der Aufarbeitung von Vergangenheit in außereuropäischen Regionen beschäftigen, als auch die europäischen Debatten mit einbeziehen. Der Fokus der Tagung liegt auf den von Aufarbeitungsprozessen adressierten Akteuren. Es soll thematisiert werden, wie der Umgang mit Opfern und Tätern aussehen kann, welche Folgen aus der öffentlichen Zuschreibung von Identitäten resultieren und welche anderen Perspektiven auf die Vergangenheit neben einer offiziellen Geschichtsschreibung existieren können. Denn im Prozess der Vergangenheitsaufarbeitung wird Geschichte (neu) geschrieben: Wer zuvor verfolgt wurde und in Gefängnissen saß, kann jetzt als Opfer eines autoritären Regimes anerkannt werden. Andererseits werden ehemals Verantwortliche als Täter benannt, die jetzt möglicherweise mit zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben. Indem Opfer und Täter aufgrund von rechtlichen, zivilgesellschaftlichen oder administrativen Maßnahmen konstruiert werden, beginnt auch die Auseinandersetzung über die kollektive Geschichtsschreibung. Hierbei stößt man immer wieder auf Grenzbereiche. Können Täter Opfer sein oder auch vice versa? Und wie gehen die so Bezeichneten selbst mit dieser öffentlichen Zuschreibung um?

Die zweieinhalbtägige Tagung wird von der Podiumsdiskussion "Nach Diktatur und Massengewalt - wer sind die Opfer und wer die Täter?" eröffnet.

Programm der Tagung (PDF)

Teilnahme:
Die Podiumsdiskussion ist öffentlich. Zur weiteren Tagungsteilnhame melden Sie sich bitte bis zum 2. Oktober 2009 an beim: doktorandennetzwerkilas@giga-hamburg.de

Verantwortlich:
Prof. Dr. Anika Oettler, Ulrike Capdepón, Hannah Franzki, Dr. des. Ruth Fuchs, Nadine Haas, Anne K. Krüger

Veranstalter:
AVARnet Netzwerk "Aufarbeitung von Vergangenheit in außereuropäischen Regionen"
in Kooperation mit:
Hans Böckler Stiftung
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Berlin Graduate School of Social Sciences
Philipps Universität Marburg


Workshop

Post-Catastrophic Cities: Total War and Urban Recovery in
Twentieth Century Europe

October 15-17, 2009
Workshop at the German Historical Institute Warsaw, in co-operation with the Center for Centemporary History Potsdam (ZZF)


Organizers: Dr. Stefan-Ludwig Hoffmann (ZZF) und Dr. Martin Kohlrausch (GHI)


The twentieth century was a century of urbicide, of total warfare against cities and their populations. There was, however, an astounding recovery of urban life after the Second World War. This workshop explores on a comparative scale the destruction and reconstruction of the urban fabric primarily in Central and Eastern European cities — after 1944/45, but also after the end of the Cold War, when social memories of wartime violence and postwar reconstruction gained new valences.

Our aim is to uncover differences and similiarities in ways of coping with urban catastrophes across national and political boundaries in the aftermath of mass death. In particular, we are interested in questions of wartime and postwar city planning (on local, national and international levels), the renewal of urban life and the commemoration of loss, and, more generally, the shattering of established patterns of viewing the city as well as the mythographic re-writing of the city text by inhabitants and postwar regimes.

The workshop will be held at the German Historical Institute (GHI) Warsaw and will be cosponsored by the Center for Contemporary History Potsdam (ZZF). Papers are due on September 15, 2009, and will be pre-circulated in advance. The costs for travel and accommodation of all participants and for invited discussants will be covered by the sponsoring institutions.

Program (PDF)

Abstracts (PDF)

Conferencereport (PDF) by Małgorzata Mazurek (Center for Contemporary History, Potsdam), Joanna
Wawrzyniak (Institute of Sociology, Warsaw University)


Contact:
Stefan Ludwig Hoffmann, hoffmann@zzf-pdm.de
Martin Kohlrausch, kohlrausch@dhi.waw.pl




52. Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts in Trient (Italien)

"Nachdenken über die DDR"

Internationale und multidisziplinäre Perspektiven
20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus

13. bis 16. Oktober 2009

Fondazione Bruno Kessler
via S. Croce 77, Trento


Veranstalter:
Italienisch-Deutsches Historisches Institut
in Kooperation mit:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Magda Martini (Italienisch-Deutsches Historisches Institut)
Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Dr. Michele Sisto (Italienisch-Deutsches Historisches Institut)


Die Überzeugung, dass die Deutsche Demokratische Republik bald nur eine „Fußnote der deutschen Geschichte“ werden würde, hat sich – wenigstens während der ersten zwanzig Jahre nach dem Mauerfall – als ungerechtfertigt erwiesen. Neben der intensiven Erinnerungspolitik der bundesrepublikanischen Institutionen haben viele Initiativen der Zivilgesellschaft dazu beigetragen, die DDR-Vergangenheit vor dem Vergessen zu bewahren. An diesem Vorgang hat auch die Geschichtsschreibung aktiv mitgewirkt, indem sie zahlreiche, oftmals wesentlich voneinander abweichende Auffassungen und Aufwertungen der ostdeutschen Vergangenheit in die öffentliche Diskussion eingebracht hat. Die 52. Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts der FBK lädt Forscher aus verschiedenen Disziplinen und Ländern ein, nach zwanzig Jahren internationaler DDR-Geschichtsschreibung eine Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven zu bestimmen.

La convinzione che la Deutsche Demokratische Republik sarebbe presto diventata una “nota a piè di pagina” della storia si è rivelata – almeno in questi primi vent’anni dalla sua scomparsa – ingiustificata. Oltre all’intensa politica della memoria promossa dalle istituzioni tedesche, numerose iniziative della società civile hanno contribuito a sottrarre all’oblio il passato della DDR. Anche la storiografia ha preso parte attivamente a questo processo, fornendo all’opinione pubblica interpretazioni e valutazioni assai documentate, anche se spesso divergenti, della storia tedesco-orientale. La LII Settimana di studio di FBK - Studi storici italo-germanici invita esperti di diverse discipline e diversi paesi a tracciare un bilancio di vent’anni di storiografia internazionale sulla DDR e a definirne le nuove prospettive sulla base di una comune riflessione.

Programm der 52. Studienwoche des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts vom 13. bis 16. Oktober 2009 in Trient/Italien (PDF)

Kontakt und weitere Information:
Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
Tel.: +(49) 331 - 28991-25
E-Mail: schaarschmidt@zzf-pdm.de

Anmeldung:
Italienisch-Deutsches Historisches Institut
Sekretariat
Antonella Vecchio, Elisabetta Lopane
via S. Croce 77, 38100 Trento, Italia
Tel.: +39 0461 210 265-215
E-Mail: info-studistorici@fbk.eu
Web: http://isig.fbk.eu/it/home



Fachtagung des ZZF
"Sprachen der Erinnerung"

Donnerstag, 17. September | Freitag, 18. September | Sonnabend, 19. September 2009
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam



Seit dem Ende des Kalten Krieges erfasst die Konjunktur des Erinnerns Ost- und Westeuropa gleichermaßen. Bezüge ergeben sich zum einen aus gemeinsamen historischen Erfahrungen, zum anderen aus geschichtskulturellen Modellen und Normvorstellungen, die international transferiert und national adaptiert werden. Aus dem asymmetrischen Transfer hat sich mittlerweile ein komplexes Geflecht wechselseitiger Wahrnehmungen und Referenzen entwickelt. In der Praxis jedoch führte dieser Verschränkungsprozess nicht zur Bildung einer gemeinsamen europäischen Sprache der Erinnerung, sondern eher zu einer babylonischen Sprachverwirrung.
Ziel der dreitägigen Tagung ist es, diesen terminologischen Interferenzen und Irritationen nachzugehen. Zugleich sollen Aufschlüsse über die Wechselwirkungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Erinnerungsdebatten in Ost und West gewonnen werden. Dabei stellen sich unter anderem Fragen nach:

  • dem Beitrag von Geschichtswissenschaft, Geschichtspolitik sowie Erinnerungskulturen zu Inhalten und Karrieren geschichtspolitisch wirksamer Termini und Schlagwörter in den verschiedenen nationalen Kontexten,
  • dem Verhältnis von traumatischem Gedächtnis und der Pflege positiv konnotierter Traditionen sowie deren diskursive Praktiken in den nationalen Geschichtsnarrativen im Vergleich
  • oder auch dem Spannungsverhältnis zwischen der Ungleichzeitigkeit erinnerungskultureller Debatten in Ost und West nach 1989 und dem gleichzeitigen Transfer westlich geprägter Modelle und Terminologien.

Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.

Anmeldung
Für die Teilnahme an der Fachtagung bitten wir um schriftliche Anmeldung per E-Mail oder Fax bis zum 14. September 2009 bei Marion Schlöttke E-Mail: schloettke@zzf-pdm.de, Fax: 0331-28991-50

Konzeption der Tagung
Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt, Dr. des Andrea Genest, Dr. des Peter Ulrich Weiß

Kontakt und weitere Informationen
Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331-28991-25

www.zzf-pdm.de Programm-Flyer (PDF) Bericht und Fotos der Konferenz (PDF)

Veranstalter 
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam



Workshop
"When the War is over"


Date: September 10-12, 2009
Location: Centre Marc Bloch, Berlin


Organized by:
Agence Nationale de la Recherche - Research program ANR-OME Military occupations in Europe (15th-20th); Pr. Jean-Francois Chanet
Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam - Dr. Stefan Ludwig Hoffmann
Centre Marc Bloch, Berlin - Dr. Catherine Goussef
Institut des Sciences sociales du Politique (ISP), Cachan - Pr. Olivier Wieviorka

Program (PDF)

For any questions about the workshop please contact to:
Dr. Stefan Ludwig Hoffmann
e-mail: hoffmann@zzf-pdm.de



Wissenschaftliche Konferenz des ZZF:
"Zeitgeschichte schreiben in der Gegenwart. Narrative – Medien – Adressaten"

Freitag, 20. März | Sonnabend, 21. März 2009
Le Manège
Am Neuen Markt 9 a/b,
14467 Potsdam

Das Schreiben als Prozess und das Geschriebene als Produkt sind für die Wissenschaftsdisziplin Zeitgeschichte keine bloß äußerlichen Aspekte. Erst in der Darstellung des Erforschten, im historischen Erzählen als spezifischem Modus des Verstehens und Erklärens drücken sich die Ergebnisse der Forschung aus und werden für das wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Publikum diskutierbar. Zudem hängen die Inhalte des Dargestellten eng mit den Medien und Genres der Darstellung zusammen.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts haben sich besonders durch die Medienentwicklung Veränderungen der Wissensvermittlung ergeben. Diese wirken sich auf die Geschichtsschreibung insgesamt aus, auf die Zeitgeschichtsschreibung aber in besonderem Maße. Schlägt sich die zeithistorische Forschung bisher vorrangig im Medium des Buches nieder, wird sich in Zukunft vermutlich eine breitere Ausdifferenzierung in andere mediale Formate ergeben. Wie verändern sich dadurch Techniken und Praktiken der Evidenzerzeugung, des Dokumentierens, des Authentifizierens und des Publizierens?
Das Ziel der Tagung ist es, die Zeitgeschichtsschreibung gleichermaßen als Theorie- und als Praxisproblem zu diskutieren.

Anmeldung
Eine Teilnahme an der Konferenz ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung per E-Mail oder Fax bis zum 16. März 2009 möglich.

Konzeption der Tagung
Dr. Jan-Holger Kirsch, Dr. des Achim Saupe, Dr. Katja Stopka

Kontakt und weitere Informationen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331-28991 57

www.zzf-pdm.de Programm (PDF)

 

Flyer (PDF)

 

Bericht und Fotos der Konferenz

Veranstalter 
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

 



Öffentliche Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Themenjahrs 2009

"Jenseits der Feindbilder
Die Bedeutung des »Kalten Krieges« und seiner Überwindung für das heutige Europa"


Freitag, 20. März | 16.00 - 19.30 Uhr mit anschließendem Empfang
Berliner Rathaus/Festsaal
Rathausstr. 15, 10178 Berlin


Die von Winston Churchill in seiner Rede über den „Eisernen Vorhang“ von 1946 konstatierte Teilung Europas war die einschneidendste Entwicklung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zerriss den gesamten europäischen Kontinent, teilte Deutschland und die Stadt Berlin. Die europäischen Länder gruppierten sich in ideologische Lager und bildeten zwei Blöcke, die sich – in gegnerischen Bündnissen organisiert – feindlich gegenüberstanden.

[...] Nach dem Ende der fast 45jährigen Konfrontation zwischen 1947 und 1991 geht es um die Historisierung des Gesamtkonflikts jenseits der Feindbilder, die der Kalte Krieg bis heute in den Köpfen hinterlassen hat. Diese werden nicht zuletzt dadurch beeinflusst, dass noch immer die Mehrheit der Bevölkerung den Konflikt selbst miterlebt hat. Die Öffnung der sowjetischen Archive hat es inzwischen ermöglicht, stärker zwischen der propagandistischen Polemik und den tatsächlichen Abläufen zu unterscheiden. Gleichzeitig hat die Schuldfrage in der Retrospektive an Gewicht verloren und so einen weniger aufgeregten Umgang mit dem Kalten Krieg – als einem interaktiven Prozess ungleicher Antagonisten – möglich gemacht. Der bedrohliche Charakter der Auseinandersetzung gerät langsam in Vergessenheit, erscheint die Epoche im Nachhinein doch als von einer überraschenden strukturellen Stabilität geprägt. Auch ist neben dem konventionellen und atomaren Wettrüsten die kulturelle Dimension der Auseinandersetzung als ideologischer Wettbewerb der Loyalitäten zwischen dem so genannten „Lager des Friedens“ und der „Freien Welt“ stärker ins Blickfeld gerückt.

Konrad H. Jarausch, Februar 2009
Anmeldung
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich.
Diese richten Sie bitte an:

Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V.
Wartburgstr. 42
10823 Berlin
Fax: 030 / 78 89 42 94
www.bfgg.de
Programm inkl. Anmeldeformular (PDF)

Kontakt und weitere Informationen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331-28991 13


Veranstalter
Kulturprojekte Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit dem Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V.,
dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Senatskanzlei Berlin - Kulturelle Angelegenheiten

Mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

 




"Die Geburt des Zeitzeugen".
Ein Symposion des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts
und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

 

Donnerstag, 18. Dezember | Freitag, 19. Dezember | Samstag, 20. Dezember 2008
Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 27, 07743 Jena

Die Frage nach der Bedeutung der "Mitlebenden" (Hans Rothfels) für die Produktion historischen Wissens hat die Zeitgeschichtsforschung bereits im Moment ihrer Neuerfindung nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Doch mit der wachsenden Medialisierung von Geschichte seit den siebziger Jahren hat sich das Spannungsverhältnis zwischen Zeitzeugenschaft und Zeitgeschichte verschärft - und die "authentische Stimme" des Zeitzeugen einen immer größeren Einfluss auf die öffentliche Präsentation historischer Themen erlangt.

Nicht ohne Grund konzentrieren sich die meisten Untersuchungen zur Rolle des Zeitzeugen bisher auf den Holocaust, denn in der Erinnerung der Überlebenden sind alle Dimensionen von Zeitzeugenschaft präsent. Gerade die Debatten der letzten Jahre um die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und die Gewalterfahrungen in den kommunistischen Diktaturen Osteuropas haben aber deutlich gemacht, dass die Figur des Zeitzeugen als Phänomen der öffentlichen Geschichtskultur ihrem historischen Entstehungskontext längst entwachsen ist. Die "Geburt" des Zeitzeugen nach 1945 und seine Entwicklung seitdem bedarf deshalb der systematischen Reflexion: wie ist in dieser langfristigen Perspektive seine gewachsene Bedeutung zu verstehen? Ist sie lediglich Ausdruck veränderter medialer Produktionslogiken? Oder liegen die Ursachen tiefer: in generationellen Umbrüchen, in den Konjunkturzyklen einer - jedenfalls mit dem Blick auf Nationalsozialismus und Holocaust - zunehmend transnationalen Erinnerungskultur? Und was bedeutet der Aufstieg des Zeitzeugen für das Verhältnis von Geschichte und Erinnerung? Diesen Fragen geht das Symposion des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam nach. 

Anmeldung 

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail:
Jena.Center@uni-jena.de

Nähere Auskünfte:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Historisches Institut
Fürstengraben 13
07743 Jena

www.JenaCenter.uni-jena.de

Tel.: 03641 / 94 44 58
Fax: 03641 / 94 44 46


Programm (PDF)


Veranstalter 
Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam



 


Workshop
"Geerbte Geschichte"?
Faschismus und Krieg in Literatur und Film um 1969

 

Freitag, 21. November | Samstag, 22. November | Sonntag, 23. November 2008
Altes Rathaus
Potsdam Forum
Am Alten Markt, 14667 Potsdam

Der Workshop soll die vergleichende Untersuchung des Beitrags von Veröffentlichter Erinnerung an Faschismus und Krieg in den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften fortsetzen, die für die Jahre 1950 und 1960 durch internationale Konferenzen im November 2006 und 2007 begonnen worden sind.

Simone Barck, die am 17. Juli 2007 starb, hatte die erste Tagung mit organisiert und war bis zu ihrem plötzlicheh Tod an der Vorbereitung des zweiten Workshops beteiligt. Schon in ihrem ersten Buch "Antifa-Geschichte(n). Eine literarische Spurensuche in der DDR der 1950er und 1960er Jahre" (2003) hatte sie programmatisch darauf hingewiesen, dass der "Antifa-Diskurs in der DDR auf osmotische und zugleich diffuse Weise mit demjenigen in der BRD verbunden war und blieb".


Anmeldung 

Der Eintritt zur Konferenz ist frei. Selbstverständlich sind Sie auch zu einzelnen Vorträgen willkommen. Wir bitten dennoch um Anmeldung bis zum 17. November 2008 per E-Mail unter : annettschramm@gmx.de

Abgeschlossen wir die Konferenz durch eine Matinee im Filmmuseum Potsdam. Der Eintritt hierfür kostet 5,00 Euro und ermäßigt 4,00 Euro.

Nähere Auskünfte:
Prof. Dr. Helmut Peitsch

Universität Potsdam
Institut für Germanistik
Am Neuen Palais 10, Haus 5
14469 Potsdam

Sekretariat: Pia Gerdaus

Tel.: 0331 / 977 42 14
Fax: 0331 / 977 42 46
E-Mail: pgerdaus@uni-potsdam.de


Programm des Workshops (PDF)


Veranstalter 
Institut für Germanistik der Universität Potsdam
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam



 

 

  


Workshop
Nationale Medienkulturen und politische Kommunikation im 20. Jahrhundert
(Christoph Classen, Thomas Mergel, Daniel Siemens)

 

Freitag, 31. Oktober | Samstag, 1. November 2008
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam

Im Rahmen dieser zweitägigen Konferenz sollen die vorherrschenden Vorstellungen der Medialisierung als "großem" historischem Prozess und von der daraus resultierenden Angleichung der miteinander vernetzten nationalen Gesellschaften kritisch hinterfragt werden. In den mehr als dreizehn Beiträgen sollen mit Hilfe einer national vergleichenden Perspektive die verschiedenen, oftmals national begrenzten Auffassungen und Wirkungsweisen von Medien- und Politiksystemen analysiert und zuneinander ins Verhältnis gesetzt werden. Das Ziel besteht darin, die jeweiligen politischen Medienkulturen im Spannungsfeld zwischen transnational wirkenden Prozessen und nationalen politischen Kulturen zu situieren.

Dabei wird auch das Verhältnis von Politik und Medien thematisiert: Unter welchen Umständen und in welcher Weise trugen Massenmedien zur Politisierung von Gesellschaften bei? Wie "politisch" verstanden sich die Medien selbst, und wie wurden sie von Rezipienten und Berufspolitikern eingeschätzt?

Um eine Anmeldung bis 21.10.2008 wird gebeten bei:

Dr. Christoph Classen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331/28991-17
Fax: 0331/28991-60
classen@zzf-pdm.de

Programm (PDF)


Veranstalter 
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Humboldt-Univerität zu Berlin
Universität Bielefeld



Der Prager Frühling 1968

Zivilgesellschaft – Medien – Politische und kulturelle Transferprozesse

Internationale wissenschaftliche Konferenz im Rahmen des Projekts

Tschechische Wegkreuzungen der europäischen Geschichte 1918 – 1938 – 1948 – 1968

15.-17. Juni 2008 in Prag, Senatssaal des Parlaments der Tschechischen Republik

Die Konferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, des Instituts für Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung in Dresden und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Sie ist Teil des Projekts 68/89 – Kunst. Zeit. Geschichte im Rahmen von „Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Die Konferenz findet unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden Vorsitzenden des Senats der Tschechischen Republik, Petr Pithart, und des Präsidenten der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Václav Paces, statt.

Konferenzsprachen: Deutsch, Tschechisch, Englisch mit Simultanübersetzung

Ansprechpartner: und

Anmeldung unter:
E-Mail:
Tel.: 0331/2899157
Fax: 0331/2899140

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Tagungsprogramm (PDF)





Human Rights in the Twentieth Century: Concepts and Conflicts,
Workshop in Berlin,


Social Science Research Center (WZB),
June 19-21, 2008,
sponsored by the Fritz-Thyssen-Stiftung, the Zentrum für Zeithistorische Forschung and the WZB

 


This international workshop brings together scholars and researchers working on the history of human rights in the twentieth century. Our intention is to showcase ongoing research on human rights that traverses national histories and moral narratives. While all disciplines are invited to participate in the discussion, a special emphasis is placed on analyzing human rights as history.

The workshop is less concerned with the normative intentions than the actual workings of human rights regimes and rhetorics since the 1940s. The goal is to place the emergence of transnational moral and legal concepts within the context of the contingent and violently conflictual history of the past century. In particular, we would like to ask when, how and why human rights became the global currency of political claim-making and counter claim-making.

Organizers: (ZZF), in conjunction with Dieter Gosewinkel (WZB)

Draft Program
conference report (PDF)



„Unbewältigte Vergangenheit“?
Faschismus und Krieg in Literatur und Film um 1960.

Workshop des Instituts für Germanistik der Universität Potsdam zum Gedenken an Simone Barck in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

23. bis 25. November 2007

Ort: im Alten Rathaus – Potsdam Forum, Am Alten Markt 9, und im Filmmuseum Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Straße


Der Workshop soll die vergleichende Untersuchung von veröffentlichter Erinnerung an Faschismus und Krieg in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften fortsetzen, die für das Jahr 1950 durch eine Potsdamer Tagung im November 2006 begonnen worden ist. Simone Barck, die am 17. Juli verstorben ist, hatte die Tagung organisiert und war bis zu ihrem plötzlichen Tod an der Vorbereitung des diesjährigen Workshops zu 1960 beteiligt. Schon in ihrem großen Buch „Antifa-Geschichte(n). Eine literarische Spurensuche in der DDR der 1950er und 1960er Jahre“ (2003) hatte sie programmatisch darauf hingewiesen, dass der „Antifa-Diskurs in der DDR auf osmotische und zugleich diffuse Weise mit demjenigen in der BRD verbunden war und blieb“.

Indem die um 1960 in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften veröffentlichten Erinnerungstexte in einen europäischen Kontext gestellt werden, wird nach Ähnlichkeiten und Unterschieden gefragt. Rekonstruiert werden soll der Stand der öffentlichen, auf dem literarischen Markt zugänglichen Erinnerung an Faschismus und Krieg, ausgehend von den Fragen: Welche Erinnerungstexte dominierten in den Öffentlichkeiten, in welchem Verhältnis standen sie zur offiziellen Erinnerung der jeweiligen Staaten, zu öffentlich konkurrierenden Gruppenerinnerungen und zur privat-alltäglichen Erinnerung von Leserinnen und Lesern? Zwischen welchen Öffentlichkeiten gab es einen Austausch? Unter Einbeziehung Frankreichs, Norwegens und Polens wird gefragt, wie veröffentlichte Erinnerungen an Faschismus und Krieg zur Legitimierung von politischen Systemen beitrugen, wie sie sich mit konkurrierenden Erinnerungen auseinandersetzten und bestimmte Bevölkerungsgruppen adressierten. Es geht nicht nur um die quantitative Verteilung von Erinnerungen an Verfolgung und Widerstand, Krieg, Flucht und Gefangenschaft, sondern auch um deren Hierarchisierung, um Dominanzen und Marginalisierungen.

Der Titel des Workshops verweist darauf, dass um 1960 das Schlagwort ‚Vergangenheitsbewältigung’ eine veränderte Bedeutung erhalten konnte: Bewältigung wurde, z.B. für Heinrich Böll, zu einem „Schnitt, der uns von politischen Traditionen zu trennen hätte, die in dieser unbewältigten Vergangenheit wurzeln“.



Tagungsprogramm (PDF)




Das geteilte Deutschland im Europa des 20. Jahrhunderts
Stiftung Leucorea in Wittenberg
8.-10. November 2007

Eine Tagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für politische Bildung in Verbindung mit der Zeitschrift Deutschland Archiv

Anmeldung bis spätestens 15. Mai 2007 bei:

Prof. Dr. Martin Sabrow, , ++49 (0)331 28991-57

Call for Papers (PDF)

Tagungsprogramm (PDF)



Europäische Wirtschaftseliten zwischen neuem Geist des Kapitalismus und Erosion des Staatssozialismus

European Business Elites Between a New Spirit of Capitalism and the Erosion of State Socialism

Potsdam, 1./2. November 2007

Tagung des Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte der Universität Salzburg

Conference of the Centre for the Study of Contemporary History, Potsdam in Cooperation with the Chair for European Contemporary History, University of Salzburg

Gefördert von / funded by Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Tagungsprogramm (PDF)



Im Zeichen des Sputnik
Internationale Konferenz zum 50. Jahrestag des ersten künstlichen Erdtrabanten
Berlin, 28.- 30. September 2007

Eine gemeinsame Konferenz des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Osteuropa-Institut und Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Zeiss Großplanteratium Berlin und Deutsch-Russischen Museum Karlshorst

Als am 4. Oktober 1957 der erste künstliche Trabant der Erde in seine Umlaufbahn gestartet war, löste er im Westen den "Sputnik-Schock" aus, während er für die Sowjetunion eine neue "kosmische Ära" der Menschheit einleitete. Doch der Sputnikflug markierte darüber hinaus tiefgreifende längerfristige Veränderungen, die auf der interdisziplinären Konferenz kultur- und wissenschaftsgeschichtlich untersucht werden. Das Themenspektrum reicht vom "Kosmos" als populärwissenschaftlichen Projektionsraum über die ästhetischen Aneignungen und medialen Auswirkungen der Raumfahrt sowie die politischen Instrumentalisierungen im Kalten Krieg bis zum Sputnik als Gedächtnisort in der postmodernen Geschichtskultur.




Weitere Informationen unter: http://www.zzf-pdm.de/Portals/_Rainbow/images/sputnik/index.htm



„Der heimliche Leser in der DDR“
Wissenschaftliche Konferenz über die Verbreitung und Kontrolle illegaler Literatur in der DDR
Leipzig, 26.-28. September 2007

Der neugierige Bewohner des „Leselandes“ DDR las am liebsten, woran besonders schwer heranzukommen war. Von der Zensur und vom Zoll ausgegrenzte, mehr oder minder verbotene Bücher und Zeitschriften, die zumeist, aber keineswegs immer aus dem Westen kamen, wurden über die Grenze geschmuggelt, den Hütern der Giftschränke in den Bibliotheken abgeluchst und auf der Messe gestohlen. Man las „zwischen den Zeilen“, organisierte illegale Lesezirkel oder schrieb sogar ganze Bücher ab.
Eine Welt ohne Kopiergeräte, in der sogar die Schreibmaschinen von der Stasi überwacht wurden: Für die nachgeborenen Bewohner unserer Informationsgesellschaft ist es kaum noch vorstellbar, welche Energien freigesetzt und originelle Tricks ersonnen wurden, um die unsichtbare Mauer zu überwinden, die die staatliche Literaturpolitik errichtet hatte.
Die gemeinsam vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Buchwissenschaft der Leipziger Universität organisierte und von der Stiftung Aufarbeitung geförderte Konferenz stellt die „heimlichen Leser“ in der DDR in ihren Mittelpunkt. Wissenschaftler und Zeitzeugen verschiedener Generationen aus Ost und West, Büchermacher und Bücherschmuggler, Bibliothekare, Theologen und Untergrundpublizisten, der ehemalige Postkontrolleur und sein westdeutscher Antagonist vom RIAS, die Repräsentanten höchst unterschiedlicher Milieus kommen zusammen, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen auszutauschen.
Dabei geht es um die illegale „Verbringung“ und Lektüre höchst unterschiedlicher Bücher und Textarten: um Rudolf Bahros „Die Alternative“, um „Bravo“, „Kicker“ und Karl May, um George Orwells „1984“ genauso wie um den „Wachtturm“ der Zeugen Jehovas, um westliche Propagandaschriften, die von Heißluftballons abgeworfen wurden, und um erotische und Science FictionLiteratur.
Die Konferenz steht im Kontext eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojektes des ZZF, das den Umgang der heimlichen Leser mit dem Zensursystem der DDR und der Wirksamkeit der Zensur untersucht. Sie ist der kürzlich verstorbenen Literaturwissenschaftlerin Dr. sc. Simone Barck (ZZF Potsdam) gewidmet, die die Tagung zusammen mit Prof. Dr. Siegfried Lokatis (Universität Leipzig) vorbereitet hat.

Ort: Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Siegfried Lokatis
E-Mail:
Tel.: +49 341 973 5721

Tagungsprogramm (PDF)



„Strafjustiz im Nationalsozialismus“
       Internationaler Workshop
  Potsdam, 6.-7. September 2007




Ort: Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“ in Potsdam
Gemeinsame Tagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Koordinationsstelle des Projektverbunds Zeitgeschichte Berlin-Brandenburg und des Potsdam-Museums

Gefördert durch die Europäische Union (EU)

Die Tagung thematisiert verschiedene Aspekte der Strafjustiz im Nationalsozialismus. Mit dem international ausgerichteten Workshop möchten die Veranstalter die regionalen Forschungsergebnisse zum Potsdamer Haft- und Gerichtsort in der Lindenstraße 54/55 in einen größeren Kontext einordnen und Perspektiven für die künftige Forschung sowie die weitere Gestaltung der Gedenkstätte entwickeln.

Gefördert wird der Workshop durch die Europäische Union, die Anfang dieses Jahres Mittel für ein Projekt bewilligt hat, das die Erforschung und Dokumentation des historischen Ortes „Lindenstraße 54/55“ in der NS-Zeit als Sitz eines Erbgesundheitsgerichts, Gerichtsorts und Gefängnis für die Gegner des Nationalsozialismus beinhaltet. Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler, Vertreter von Gedenkstätten und zeithistorischen Museen und historisch Interessierte. Die Konferenzsprache ist Deutsch.

Teilnahme: Wir bitten um schriftliche Anmeldung zum Workshop bis zum 3. September 2007 unter Angabe Ihres Vor- und Zunamen, Postanschrift, E-Mail-Adresse, Beruf/Institution

bei Frau Marion Schlöttke: E-Mail: , Fax: +49 331 2899140


Tagungsprogramm (PDF)



Das Ende der Zuversicht?
Die Strukturkrise der 70er Jahre als zeithistorische Zäsur
Berlin und Potsdam, 14.-16. Juni 2007

Eine gemeinsame Konferenz des Wissenschaftszentrums Berlin und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

Anmeldung unter: Fax: 0331/ 28991-40 oder

1) Mehr und mehr neigen Historiker dazu, das Datum des Ölpreisschocks von 1973/74 als Zäsur für die Entwicklung der hochindustriellen Länder zu betrachten. Zu diesem Zeitpunkt setzte eine Strukturveränderung ein, die eine neue Problematik ankündigte und den Kalten Krieg überlagerte – die dritte Industrielle Revolution, an der der Ostblock zerbrach, die aber der Westen mit durchwachsenem Erfolg gemeistert hat. Daher begann die „neueste Zeitgeschichte“ nicht erst mit dem Kollaps des Kommunismus, sondern schon anderthalb Jahrzehnte vorher mit dem sozio-ökonomischen sowie populärkulturellen Strukturwandel.

2) Ein zentrales Problem der Annäherung an diese Frage ist allerdings die Unsicherheit der wissenschaftlichen Bezeichnung. So konkurrieren Etikette wie etwa Daniel Bells „postindustrielles Zeitalter“, Jean-Francois Lyotards „Postmoderne“ und Ronald Ingleharts „Wertewandel“ miteinander, von späteren Begriffsbildungen wie Ulrich Becks „Risikogesellschaft“ ganz zu schweigen. Diese Vielfalt der Begriffsbildungen deutet auf den widersprüchlichen Charakter einer Übergangsepoche hin, der zwischen einem verbreiteten Krisengefühl und neuen Aufbrüchen schwankte.

3) Um die weit verbreitete Wahrnehmung einer Strukturkrise auszuloten, ist ein mehrdimensionaler Vermessungsversuch notwendig. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
Erstens: Welche wirtschaftlichen Veränderungen fanden in den siebziger Jahren statt? (regionale Entindustrialisierung, Entstehung neuer IT-Industrien etc.)
Zweitens: Was waren die sozialen Konsequenzen dieser Entwicklungen, die letztlich zur Überdehnung des Sozialstaats führten? (Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft, Einsetzen von Sockelarbeitslosigkeit etc.)
Drittens: Welche Aufbrüche fanden im Alltagsleben statt, die zu einer Pluralisierung der Lebensentwürfe führten? (neue soziale Bewegungen, Medialisierung, Migration etc.)
Viertens: Wie versuchten Politiker diese nicht mehr planbaren Entwicklungen zu steuern, die ein sozialliberale Krisenmanagement, eine konservative Wende und Renaissance des Neoliberalismus in der Bundesrepublik sowie eine realsozialistische Problemverweigerung in der DDR hervorriefen?

4) Schließlich sind auch die langfristigen Auswirkungen der Strukturkrise bis in die Gegenwart zu diskutieren. In Bezug auf den Realsozialismus geht es dabei um die strukturellen Ursachen seines Niedergangs; bei der sozialen Marktwirtschaft um die sukzessiven Stabilisierungsversuche durch kleine Systemkorrekturen, die zwar bis 1990 noch Erfolg hatten, sich aber dann in der Doppelung von Vereinigungs- und Globalisierungskrise als unzureichend erwiesen. Dabei ist es wichtig, die deutschen Reformblockaden durch kontrastierende Beispiele anderer europäischer Länder zu hinterfragen, um potentielle Lösungswege durch erfolgreichere Antworten aufzuzeigen. Welche Veränderungen sind für die Wettbewerbsfähigkeit in der Globalisierung notwendig und welchen Aufrufen zum Sozialabbau ist zu widerstehen?


Tagungsprogramm (PDF)



Europa in kommunistischen Zeiten: Zeitzeugen – Mythos - Erinnerung
Internationale wissenschaftliche Konferenz
Potsdam, 31. Mai - 2. Juni 2007

Ort: Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte Potsdam
Am Neuen Markt 9, Konferenzsaal

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Auseinandersetzung mit den Europavorstellungen auf der östlichen Seite des Eisernen Vorhangs zwischen 1945 und 1991. Aus einer heutigen Perspektive sollen insbesondere Wahrnehmungen Europas von damaligen politischen und publizistischen Akteuren und Wissenschaftlern kritisch reflektiert und wissenschaftlich analysiert werden.

Die Konferenz steht im Kontext des von der Volkswagen-Stiftung geförderten ZZF-Forschungsprojektes „Europa im Ostblock - Vorstellungswelten und Kommunikationsräume im Wandel“, das einem kulturhistorischen Ansatz folgt.

Konferenzsprachen:

Deutsch, Polnisch, Tschechisch (Simultanübersetzung)

Teilnahme:

Um schriftliche Anmeldung bis zum 25. Mai 2007 wird gebeten.

E-Mail: ; Fax: +49 331 289 91 40


Tagungsprogramm (PDF)

Tagungsflyer (PDF)



European Cold War Cultures?
Societies, Media, and Cold War Experiences in East and West (1947-1990)
International Conference
Potsdam, 26.-28. April 2007


Tagungsprogramm (PDF)

Tagungsbericht (PDF)



Wirtschaftliche Integrationsprozesse in West- und Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg
Economics and Integration in Western and Eastern Europe after the Second World War


Eine Arbeitstagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

in Kooperation mit dem Centre for Business History in Scotland der University of Glasgow und dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main

29.-31. März 2007 in Potsdam

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch

Tagungsprogramm (PDF)



Das deutsche Halbtagsmodell in Grund- und Vorschulen - ein europäischer Sonderweg? Internationale interdisziplinäre Tagung
1.-3- März 2007
Universität Köln (Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz)

Ganztägige Betreuung und Bildung in Grund- und Vorschulen sind in fast allen europäischen Wohlfahrtsstaaten der Normalfall - in der Bundesrepublik Deutschland dagegen nicht.

Wie und warum sich der bundesdeutsche Weg zum Habtagsmodell in der öffentlichen Bildung von der Entwicklung anderer europäischer Länder unterscheidet, ist Gegenstand einer internationalen und interdisziplinären Tagung zur Zeitpolitik von Kindergärten und Schulen im europäischen Vergleich.

Im Vergleich zu Ländern wie Frankreich, Dänemark und Schweden ist in der Bundesrepublik das ganztägige Angebot für Vor- und Grundschulkinder außerordentlich gering. Lediglich fünf Prozent aller Grundschulkinder besuchen derzeit eine Ganztagsschule und nicht mehr als 14 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen werden im Bundesdurchschnitt nach dem Unterricht in einem Hort betreut. Überdurchschnittlich oft sind es die Kinder von Alleinerziehenden. Verheiratete Eltern haben vor allem im Westen nur selten einen Anspruch auf einen Hortplatz.

Damit stellt sich das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Bundesrepublik in besonderem Maße. Vor allem Frauen, die im Alltag nach wie vor überwiegend für die Betreuung und Erziehung von Kindern zuständig sind, haben erhebliche Probleme, ihre berufliche Karriere mit den Familienpflichten zu vereinbaren. Eine Konsequenz ist der dramatische Rückgang der Geburtenzahlen, der in der Bundesrepublik stärker ausgeprägt ist als in den meisten anderen Ländern Europas, vor allem bei Frauen mit einer akademischen Ausbildung. Nur Italien und Österreich, die ebenfalls an der Tradition des Halbtagssystems festgehalten haben, weisen vergleichbare niedrige Zahlen auf.

Da diese Entwicklung weitreichende Konsequenzen für die Zukunft des Sozialstaates hat, wird das bundesdeutsche Halbtagssystem in den sozialpolitischen Debatten zunehmend in Frage gestellt. Doch auch in den bildungspolitischen Diskussionen wird es immer häufiger kritisiert. Da deutsche Schulkinder in den internationalen Vergleichsstudien des Program for International Student Assessment (PISA) im Durchschnitt deutlich schlechter abschnitten als Kinder vergleichbarer Industriestaaten, vor allem die schulische Leistungsfähigkeit von Kindern aus benachteiligten sozialen Schichten und mit Migrationshintergrund erhebliche Defizite aufwies, wird als eine strukturelle Lösung neben einer obligatorischen Vorschulerziehung die Einführung des ganztägigen Schulsystems diskutiert. Mittlerweile sprechen sich alle Parteien für einen Ausbau des Ganztagsangebots aus. Einer flächendeckenden Realisierung steht aber bislang nicht nur finanzielle Argumente, sondern auch die ausgeprägte Tradition der (west)deutschen Halbtagsschule selbst entgegen. Aktuelle Reformansätze treffen hierzulande auf erhebliche kulturelle und politische Blockaden, die eine lange Geschichte haben.

Die Tagung fand im Rahmen eines internationalen und interdisziplinären Forschungsprojektes zum Thema "Das deutsche Halbtagsmodell: Ein Sonderweg in Europa? Eine Analyse der Zeitpolitiken öffentlicher Bildung im Ost-West-Vergleich (1945-2000)" statt, das von Prof. Dr. Cristina Allemann-Ghionda (Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln, Co-Leitung), Prof. Dr. Karen Hagemann (Projektleitung, Technische Universität Berlin und University of North Carolina at Chapel Hill) und Prof. Dr. Konrad Jarausch (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) durchgeführt wird.

Im Zentrum des Projekts steht die Analyse von Zeitpolitiken öffentlicher Bildung im Vor- und Grundschulbereich seit Ende des Zweiten Weltkriegs im europäischen Ost-West-Vergleich. Gefragt wird nach den Ursachen für die weit reichenden Differenzen, aber auch grenz- und systemüberschreitenden Gemeinsamkeiten in den nationalen Diskursen und Politiken zur Zeitstruktur der öffentlichen Bildung im Vor- und Grundschulbereich und den Bedingungen, die Reformen hemmen oder fördern.

Die Tagung wurde durch die Volkswagen Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Karen Hagemann
E-Mail:

Prof. Dr. Cristina Allemann-Ghionda
E-Mail:

Informationen zum Vorhaben bietet die Website: www.time-politics.com

Tagungsprogramm (PDF)



Workshop

"Property and Memory in the German-Polish-Triangle!
"Eigentum und Erinnerung im deutsch-polnisch-jüdischen Dreieck"

am 2. und 3. Februar 2007
im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (Conference Room)
14467 Potsdam, Am Neuen Markt 8

20 Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, Israel, den USA und Frankreich, unter ihnen die Professoren Dariusz Stola (Warschau), Moshe Zimmermann (Tel Aviv) und Norbert Frei (Jena), diskutieren Anfang kommenden Monats zwei Tage lang über das Verhältnis von Eigentum und Erinnerung im deutsch-polnisch-jüdischen Dreieck. Die aktuellen öffentlichen Konflikte zwischen Deutschland und Polen wie der Streit um ein Europäisches Zentrum gegen Vertreibungen oder der Versuch zur Durchsetzung von deutschen Eigentumsansprüchen gegenüber Polen bewogen den Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) Prof. Dr. Martin Sabrow gemeinsam mit Prof. Dr. Constantin Goschler von der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Philipp Ther von der Europa-Universität Viadrina diesen Workshop zu organisieren. Neben den Referenten werden rund 40 Wissenschaftler teilnehmen, die zu Aspekten des Tagungsthemas arbeiten und forschen.
Im Gegensatz zu bisherigen zeithistorischen Annäherungen an den deutsch-polnischen Konflikt berücksichtigen die drei Veranstalter in ihrem Workshop ausdrücklich die jüdische Dimension der Problemkonstellation und wollen die bislang vorherrschende bilaterale Perspektive zugunsten einer transnationalen Betrachtungsweise erweitern. Der Workshop soll beitragen, den deutsch-polnischen Konflikt als Teil einer komplexen „entangled history“ zu begreifen, in der die jüdische Dimension eine zentrale Rolle spielt. Die Veranstalter erhoffen sich davon nicht nur eine produktive historiographische Perspektive, sondern auch die Chance zur Versachlichung einer politischen Debatte, die die deutsch-polnischen Beziehungen derzeit stark belastet.


Die Veranstaltung wird finanziell gefördert durch die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Konferenzsprache: Englisch


Tagungsprogramm (PDF)



Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen?

Zum Verhältnis von Medien und Politik im 20. Jahrhundert
Berlin, 18. bis 20. Januar 2007

Veranstalter:
Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)
Studienkreis Rundfunk und Geschichte (StRuG)
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)


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Anmeldung (PDF)





Tagungen und Workshops 2006

Stabilität vs. Systemkrise - die DDR im Jahre 1987
Eine gemeinsame Konferenz des ZZF, der Koordinationsstelle des Projektverbunds Zeitgeschichte Berlin-Brandenburg und der LStU Berlin

5.12. 2006, 10.00 - 18.00 Uhr
Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte Potsdam

Als Erich Honecker im September 1987 nach Bonn reiste, galt die DDR in den Augen der meisten Zeitgenossen in Ost und West als stabiler Staat. Dass sich gleichzeitig die krisenhaften Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft der DDR beschleunigten, wurde zwar wahrgenommen, aber noch nicht als Anfang vom Ende interpretiert. Erst im Rückblick wird deutlich, wie brüchig die realsozialistische (Schein-)Normalität in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre war.

Seit dem Ende der SED-Diktatur ist intensiv nach den Ursachen der Friedlichen Revolution geforscht worden. Bis heute mangelt es jedoch an systematischen Untersuchungen zu den mittelfristigen Bestimmungsfaktoren der Systemkrise von 1989, die auch die Wechselbeziehungen zwischen der zentralen, regionalen und lokalen Ebene berücksichtigen. Diesen Fragen und Zusammenhängen sollen die Teilnehmer auf dem eintägigen zeitgenössischen Workshop am Beispiel des Jahres 1987 nachgehen. Ziel ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren und neue Untersuchungsperspektiven mit Blick auf das bevorstehende Jubiläum der Friedlichen Revolution 2009 zu entwickeln. Dabei sollen möglichst viele Bereiche der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung angesprochen werden. Folgenden drei Themenkomplexen messen die Veranstalter besondere Bedeutung bei:

* Herschaftsstrategien und Herrschaftspraxis
* Alltag in der Diktatur
* Opposition und Widerstand

Der Workshop richtet sich an interessierte DDR-Forscher und Mitarbeiter von Museen, Gedenkstätten und Archiven


Anmeldung bis zum 1. 12. 2006 bei Jens Schöne (LStU)


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Internationale wissenschaftliche Konferenz

Die Ungarische Revolution 1956
Kontext – Wirkung – Mythos

Berlin, 4. bis 6. Oktober 2006
in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Berlin-Gendarmenmarkt

Eine Veranstaltung des Collegium Hungaricum Berlin, der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam in Zusammenarbeit mit Bipolar deutsch-ungarische Kulturprojekte. Bipolar ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes.


Die ungarische Revolution von 1956 markiert eine wichtige Zäsur in der ungarischen Ge­schichte und darüber hinaus in der deutsch-deutschen und europäischen Nachkriegsge­schichte. Neben dem 17. Juni 1953, dem „Prager Frühling“ 1968, der Gründung der unabhän­gigen Gewerkschaft Solidarnosc 1980 in Polen und den friedlichen Revolutionen 1989 gehört sie zu den wichtigsten Massenprotesten in den Ländern des Ostblocks. Ähnlich wie 1953 in der DDR und 1968 in der Tschechoslowakei wurde der ungarische Aufstand gewaltsam durch das militärische Eingreifen der Sowjetunion beendet.

Ermutigt durch das vom XX. Parteitag der KPdSU im Februar 1956 ausgehende „Tauwetter“ und die Arbeiterdemonstrationen im polnischen Posen demonstrierten und kämpften seit dem 23. Oktober 1956 hunderttausende Menschen in Budapest und vielen weiteren Orten Ungarns für freie Wahlen, die Freilassung aller politischen Häftlinge, die Abschaffung der Zensur und den Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen. Am 1. November stellte sich die Regierung unter Ministerpräsident Imre Nagy auf die Seite der Aufständischen und beschloss den Aus­tritt Ungarns aus dem Warschauer Pakt und die Neutralität des Landes.

In der offiziellen Erinnerungspolitik der Ära Kádár wie auch in den anderen Ländern des Ost­blocks wurden die Ereignisse von 1956 verdrängt, weitestgehend tabuisiert oder als Konterre­volution interpretiert. Gegen diese Deutung richtete sich die inoffizielle Tradierung des Auf­standes innerhalb der ungarischen Emigration und der Opposition im Land. Nach dem Um­bruch von 1989/90 wurden die Ereignisse des Jahres 1956 in Ungarn zum Gegenstand heftiger innenpoliti­scher Kontroversen, die teilweise bis in die Gegenwart andauern.

Die internationale Konferenz „Die ungarische Revolution 1956: Kontext – Wirkung – My­thos“ stellt den Stand der Forschung und insbesondere neuere Forschungsergebnisse zur Wir­kungs- und Rezeptionsgeschichte dieses Schlüsselereignisses der ungarischen Geschichte vor. Die traditionelle politikgeschichtliche Perspektive auf die Ereignisse wird durch neuere so­zial- und kulturgeschichtliche Ansätze erweitert. In einer transnationalen Perspektive werden die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Krisensituationen im Ostblock in den Blick genommen. Die Tagung nimmt den 50. Jahrestag des Aufstandes zum Anlass, um nach dessen Stellenwert in der europäischen Erinnerungslandschaft zu fragen.


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From Samizdat to Tamizdat
Dissident media crossing borders before and after 1989

Institut für die Wissenschaften vom Menschen,Vienna in co-operation with
Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
Vienna, 12-15 September, 2006


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Germany and the East - Trans-Atlantic Summer Institute in German Studies (TASI)

20.07.2006-04.08.2006
Center for Metropolitan Studies an der Technischen Universität Berlin

The Trans-Atlantic Summer Institutes provide a unique forum for graduate-level students in Germany and North America to collaborate in the exploration of advanced topics relating to Germany and its role in Europe. Each summer, twelve German and twelve North American graduate-level students work intensively for three weeks and explore in depth questions that will enrich their dissertations in German Studies. The Summer Institutes also aim to make a major contribution to the training of the next generation of experts on Germany and Europe. They introduce German students to the American university and the larger academic culture of the United States; North American students will acquire a similar familiarity with the German setting. They therefore foster the international discussions and collaborations that are fundamental to the scholarly enterprise. As a student in the Summer Institute, you will learn how to combine the best aspects of training in both countries—the close attention to archival sources and their interpretation in Germany with the broad trans-disciplinary readings that characterize North American scholarship.


Tagungsprogramm (PDF)



Conference
Underground Publishing and the Public Sphere
27. - 29. Juli 2006
im Wissenschaftzentrum Berlin

The conference is a first-time attempt at investigating the phenomenon of political underground literature in a comparative and transnational perspective. The enterprise seeks to bring together experts on the theory of public sphere, historians of absolutism and experts on underground publishing in modern dictatorships such as Nazism and Communism. The geographical framework for case studies shall reach roughly from France to Russia, but is open to include non-European cases such as Communist China or Apartheid South Africa. Senior experts and young scholars will be given the opportunity to present new original research. National surveys are as much in demand as detailed studies on social, intellectual, and cultural aspects of underground publishing or on theoretical questions concerning the structural change of the public sphere. The influence of counter publics on the revolutions of 1789 and 1989 may also be a question of debate.


Tagungsprogramm (PDF)



Workshop
Personelle Netzwerkstrukturen in sozialistischen Gesellschaften sowjetischen Typs (1945-1989): Grundannahmen und Forschungsbefunde

10. Juli 2006 im Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam

Das seit dem seit dem Sommer 2004 am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam bearbeitete Projekt „Netzwerke lokaler Eliten in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren“ zielt mit seinem Frageansatz auf die Funktionsweise jener lokalen Kooperationsbeziehungen, mit deren Hilfe unter den Bedingungen des Realsozialismus ein „Ressourcenhandel“ außerhalb der zentralisierten Planung organisiert wurde, um vor allem soziale Probleme in Betrieben und Wohnorten zu entschärfen oder zu lösen.

Nachdem im Juni 2005 ein erster Workshop zu diesem Themenkreis methodische Fragen ins Zentrum stellte, soll die Fortsetzung im Juli 2006 die empirischen Befunde stärker in den Mittelpunkt rücken.

Als Themenschwerpunkte sind vorgesehen:

* Demokratischer Zentralismus und Netzwerke: ein Funktionsdilemma?
* Handlungsdeterminanten: Lokale und regionale Milieus und Traditionen
* Fallbeispiele aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur
* Generalisierungen: Netzwerkphänomene im Vergleich

Das Forschungsinteresse richtet sich primär auf die Geschichte der DDR, doch sollen mit diesen thematischen Akzenten auch komparative Perspektiven auf ost- und westeuropäische Entwicklungen erschlossen werden. Beiträge zu dem einen oder anderen Schwerpunkt sind ebenso erwünscht wie andere, die diesen Problemen in komplexen Fallstudien aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur nachgehen.

Kontakt: Dr. Annette Schuhmann ( )


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Workshop
"Das Rad der Geschichte eignet sich nicht für unsere Strassen!"
Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland

vom 30. Juni bis 1. Juli 2006
im Tagungsraum des Instituts, Am Neuen Markt 9d

Seit "Perestrojka" und "Glasnost" ist in Russland eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte möglich. Der Staat verlor in den letzten fünfzehn Jahren schrittweise sein alleiniges Deutungsmonopol über Vergangenheitsfragen und wurde zu einem unter mehreren geschichtspolitischen Akteuren in einer stellenweise sehr heterogenen Erinnerungslandschaft. Der Siegeszug, auf dem sich das methodische Konzept von Erinnerung und Gedächtnis in der Geschichtswissenschaft inzwischen befindet, ist somit auch an der Erforschung der russischen und sowjetischen Geschichte nicht spurlos vorübergegangen. Mit der Konferenz soll nun erstmals der Versuch unternommen werden, ausgewählte Aspekte von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland in interdisziplinärer Perspektive zu analysieren.


Tagungsprogramm (PDF)



Tagung
"1968 als Erinnerungsort"

vom 19. - 20. Mai 2006
im Tagungsraum des Instituts, Am Neuen Markt 9d

Die in Kooperation des DVPW-Arbeitskreises "Politik und Geschichte" mit dem ZZF veranstaltete Tagung "1968 als Erinnerungsort" soll die Frage diskutieren, welche Erzählungen, Bilder und Mythen von "1968" existieren, welche Akteure sie in welchen Kontexten geprägt haben bzw. prägen und inwieweit sie das historische Ereignis überlagern, reduzieren oder instrumentalisieren. Die bisherigen Interpretationen bewegen sich bekanntlich zwischen der Auffassung, 1968 habe eine Revolution stattgefunden, und der Position, es habe sich lediglich um einen Reformimpuls gehandelt. Zu diesem Deutungsspektrum gehören ebenso das Verständnis von "1968" als der Geburtsstunde einer systemoppositionellen Bewegung und die Meinung, es habe sich im Gegensatz dazu um die bis dato ausstehende, zivile Neugründung der Demokratie gehandelt.


Tagungsprogramm (PDF)



Konferenz
Herrschaft und Charisma. Zum Wandel des Politischen im 20. Jahrhundert

vom 4. bis 6. Mai 2006
im Konferenzsaal des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Am Neuen Markt in Potsdam

Mit der Tagung soll der Versuch unternommen werden, die in den Geschichtswissenschaften traditionell auf Führerpersönlichkeiten beschränkte Diskussion des Charisma-Konzepts zu erweitern und dabei sozial- und kulturwissenschaftliche Anregungen aufzunehmen. Um dieser Themenstellung gerecht zu werden, wurde eine Struktur der Tagung erarbeitet, die es erlaubt, anhand von zentralen Begriffen die charismatische Aufladung der Sphäre des Politischen in den unterschiedlichen Herrschaftsformen des 20. Jahrhunderts zu erörtern.


Tagungsprogramm (PDF)



Workshop
"Welfare State Regimes, Public Education and Child Care – Theoretical Concepts for a Comparison of East and West"

vom 31. März bis 1. April 2006 am ZZF in Potsdam

Der Workshop und eine Tagung 2007 in Köln widmen sich einem höchst aktuellen politischen Thema - der Ganztagsschule - dessen Diskussion sie historische Tiefenschärfe geben wollen. Die systematische Vergleichperspektive wird die spezifische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland erklären helfen und kann dadurch auch Hinweise darauf geben, wo bei einer erfolgreichen Reform angesetzt werden müsste.

Veranstalter: Prof. Dr. Karen Hagemann (Projektleitung, University of North Carolina at Chapel Hill / Technische Universität Berlin), Prof. Allemann-Ghionda (Universität Köln) und Prof. Konrad Jarausch (ZZF)

Eine PDF-Datei mit den biographische Angaben zu den Referentinnen und Referenten finden Sie hier.
Eine PDF-Datei mit den Abstracts der Vorträge hier.

Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an oder benutzen das Anmeldformular unter www.time-politics.com/Potsdam_anmeldeformular1.pdf

Eine PDF-Datei mit den Hinweisen zum Veranstaltungsort und zur Anreise finden Sie hier

Pressestimmen: Juliane Schoenherr, Hilfe für "Rabenmütter", in: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 5. April 2006 unter http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/05.04.2006/2446988.pnn


Tagungsprogramm (PDF)




Workshop
Berlin-Brandenburg im Kalten Krieg 1948-1975. Wissenschaft, Technik, Kultur und Alltag im "Schaufenster"

vom 27. bis 28. Januar 2006 am ZZF in Potsdam

Die Veranstaltung fügt sich als ein geschichtswissenschaftliches Experten-Podium in die Workshopreihe am ZZF über die Spezifika des Kalten Krieges im Verflechtungs- und Teilungsraum Berlin-Brandenburg ein. Anhand neuer Forschungsergebnisse zu ausgesuchten Bereichen der regionalen Systemauseinandersetzung wird zum einen die Tragfähigkeit der in den letzten Jahren entwickelten Ideen und Konzepte (Konkurrenz und "Schaufenster") erprobt. Zum anderen dient der Workshop der Diskussion von institutionell übergreifenden Fachproblemen und weiterführenden Fragen und somit auch der Klärung des Problems, wie sich die Perspektiven der einschlägigen Forschung gestalten könnten. Gleichfalls sollen die Möglichkeiten von Kooperationsbeziehungen zwischen den mit der Problematik befassten Institutionen und Wissenschaftlern weiter erörtert werden.

Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an.


Tagungsprogramm (PDF)



Call for Papers für das IV. Potsdamer Doktorandenforum
"Europäischer Kulturtransfer im 20. Jahrhundert"

vom 28. bis 29. April 2006 am ZZF in Potsdam

Am 28./29. April 2006 findet das IV. Potsdamer Doktorandenforum zum Thema "Europäischer Kulturtransfer im 20. Jahrhundert" statt. Da der Kulturtransfer angesichts der gegenwärtigen Transnationalisierung historischer Forschung in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses rückt, möchte das IV. Potsdamer Doktorandenforum vielfältige Arbeiten des akademischen Nachwuchses auf dem Gebiet des raum- und gesellschaftsübergreifenden kulturellen Austausches im europäischen 20. Jahrhundert zusammenführen. Auf dem Doktorandenforum soll Kulturtransfer sich keinesfalls ausschließlich auf eine sogenannte "Hochkultur" intellektueller Eliten beziehen, sondern auch alltagsweltliche und wirtschaftliche Dimensionen der Begegnung und des Austausches zwischen unterschiedlichen Gesellschaften erfassen.


Call for Papers (PDF)




 


Tagungen und Workshops 2005

Europa im Ostblock. Vorstellungswelten und Kommunikationsräume im Wandel
Workshop vom 3. bis 5. November 2005 am ZZF in Potsdam

Tagungsraum des Instituts im Bibliotheksgebäude, Am Neuen Markt 9d
Eröffnungsveranstaltung am 3. November im Zeughauskino des DHM Berlin


Der Workshop findet im Rahmen des Projektverbunds "´Europa´ im Ostblock. Vorstellungswelten und Kommunikationsräume im Wandel" statt. Zentrale Forschungsgegenstände werden dabei Wahrnehmungen, Analysen und Debatten zu "Europa" und zur "europäischen Einigung" sein, die in den Staaten des ehemaligen Ostblocks produziert wurden. Darunter zu verstehen sind sowohl offizielle Standpunkte (beispielsweise der Kommunistische Parteien) als auch halboffizielle (der geduldeten Opposition) und gegenoffizielle (des Dissens und der Exilanten). Es geht dabei weniger um eine soziologisch-politische Geschichte der bi- oder multilateralen Auslandsbeziehungen zwischen den Staaten des Ostblocks untereinander bzw. zwischen ihnen und dem westlichen Teil des Kontinents, sondern um eine kulturgeschichtliche Auseinandersetzung zur Referenz "Europa". Ein besonderer regionaler Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Baltikum, auf Südosteuropa und Russland. WissenschaftlerInnen, welche sich in ihren Forschungsarbeiten auf dieses Themengebiet konzentrieren, erhalten im Workshop die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch.

Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an.

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Tagungsprogramm (PDF)



Leinwand zwischen Tauwetter und Frost:
Der osteuropäische Spiel- und Dokumentarfilm im Kalten Krieg.
Internationales Symposion am 20.-23.10.2005 am ZZF in Potsdam


Tagungsraum des Instituts im Bibliotheksgebäude, Am Neuen Markt 9d

Auf der Veranstaltung soll erstmals der Versuch unternommen werden, die nationalen Filmkulturen Osteuropas vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Perspektive eines transnationalen Vergleichs zu analysieren. Behandelt werden die Rolle des Films als Herrschafts- und Repräsentationsmittel, Filmöffentlichkeiten und Zensur, verschiedene Aspekte von "Kulturaußenpolitik" sowie die Funktion sozialistischer Filmfestivals im Kalten Krieg. Eingeladen sind Historiker, Sozial- und Kulturwissenschaftler aus Ost und West. Das Rahmenthema soll unter interdisziplinären Aspekten und mit verschiedenen Zugängen diskutiert werden, um sich der gesellschaftlichen Funktion von Filmen in den Ländern Osteuropas während des Kalten Krieges sowohl zeitlich also auch inhaltlich umfassend zu nähern.

Interessierte Teilnehmer an diesem Symposion melden sich bitte bis zum 14. Oktober 2005 unter der Email-Adresse an.


Tagungsprogramm (PDF)



Folgen des Koreakrieges.
Wahrnehmungen, Wirkungen und Erinnerungskultur in Europa und Korea
Internationale Konferenz am 13.-15.10.2005 am ZZF in Potsdam

Bibliotheksgebäude des Instituts, Am Neuen Markt 9d


Die Vorgeschichte des am 25. Juni 1950 erfolgten nordkoreanischen Angriffs auf Südkorea wird nach wie vor unterschiedlich beurteilt. Nicht nur die mittlerweile nachgewiesene sowjetische Beteiligung an den Planungen wirft neue Fragen auf, sondern auch die amerikanische Strategie gegenüber Südkorea. Truman hat in seinen Memoiren hervorgehoben, dass man bereits seit dem Frühjahr 1948 Korea als besondere Krisenregion betrachtete. Gleichzeitig wurde Südkorea aber nicht entsprechend der Gefährdung militärisch ausgerüüstet, weil man auch einen Angriff des Südens auf den Norden als möglich erachtete. Aus Sicht der Sowjetunion und vor allem im Kontext des Kalten Krieges und der Ersten Berlinkrise wird man davon ausgehen können, dass es um einen weiteren Versuch Stalins ging, klare Fronten für den globalen Konflikt der "Zwei Lager" zu schaffen.
Der Krieg selbst hatte einschneidende politische, militärische, wirtschaftliche und soziale Folgen, die zeitlich, politisch und räumlich weit über das Ereignis und über Korea hinausreichten.
Die Konferenz soll einige der wichtigsten Folgen des Krieges, nicht dagegen den mittlerweile gut erforschten Verlauf, thematisieren und in vergleichender Perspektive erörtern.

Interessierte Teilnehmer an dieser Konferenz melden sich bitte bis zum 7. Oktober 2005 unter der Email-Adresse an.


Tagungsprogramm (PDF)



Die Potsdamer Konferenz 1945 und die Neuordnung Europas

Eine gemeinsame Konferenz des Historischen Instituts der Universität Potsdam, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeshauptstadt Potsdam
23.-24. Juni 2005

Truman-Haus
Karl-Marx Str. 2
14482 Potsdam

 


Tagungsprogramm (PDF)



Herrschaftswandel und Oppositionsbildung in der Ära Honecker.
Die siebziger und achtziger Jahre im Vergleich.
Workshop am 23. und 24. Mai 2005 am ZZF in Potsdam

Tagungsraum des Instituts, Am Neuen Markt 9d



Interessierte Teilnehmer an diesem Workshop melden sich bitte unter der Email-Adresse an. Wegen der begrenzten Teilnahmekapazität bitten wir die Interessenten, auf ihre Anmeldebestätigung (per e-mail) zu achten.


Tagungsprogramm (PDF)

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